Nachtmahl!

Wer und was bleibt am Ende des Tages zu unserem Nachtmahl?

Landstreich auf Reisen…

by schatten.licht.toene

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Meine Reise nach Wien und Graz stand dieses Mal ganz im Zeichen der Strassenkunst, dem Abenteuer, auf den Plätzen und in den Gassen der Stadt den vorbeieilenden Menschen ein paar Minuten zum Innehalten, ihnen Geschichten, Märchen und Flötenmelodien zum hören anzubieten.

Noch in Wien habe ich gemeinsam mit der wundervollen Musikerin Verena Comploj ein Erzählkunstprogramm ausgearbeitet, wir haben erzählt und musiziert, gelauscht und diskutiert, Ideen ausgetauscht, das eine verworfen, das andere bearbeitet… um dann in Graz noch am Tage meiner Ankunft mit dem neuen Programm auf die Strasse zu gehen.

Insgesamt sind wir drei Tage lang dort aufgetreten, haben verschiedene Plätze und Gassen in Graz bespielt, waren auf dem Bauernmarkt am Lendplatz und haben Marktgeschichten zum besten gegeben, waren beim Friseur in der Mariahilferstrasse und haben eine Friseurgeschichte erzählt, haben Migranten im Volkspark Onkel-Tonka-Schwänke erzählt und Obdachlosen am Hauptplatz das Märchen von Frau Elend, haben am Abend den Flaneuren in der Innenstadt allerlei erzählt, viele märchenhafte Worte, immer umrahmt und begleitet vom wundervollen Klang der Blockflöten.

Das Erzählen auf der Strasse war eine neue Erfahrung, die für mich mit keiner anderen wirklich vergleichbar ist; und es war sicher nicht das letzte Mal, das ich auf der Strasse erzähle…

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Fundstück! Um Wien.

by schatten.licht.toene

Vergangenen Herbst, nach der heiligenstätter Erzählnacht, hatte ich in Wien Zeit.
Vor allem dafür fahre ich nach Wien.
Um Zeit zu haben.
Um gar nichts zu tun.
Um meinen weiteren Weg begreifen zu können.
Um stundenlang Strassenbahn fahren zu können, um dann im Cafè drei Stunden lang zu schreiben, was mir durch den Kopf ging.
Um wundervolle Freunde wieder zu sehen, mit ihnen stundenlang ratschen und spielen.

Ach Wien.
In zwei Wochen fahr ich wieder hin.

24 und 25 Total Verkorkt! Rosenheimer Reisebier

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Wir sind ein wenig Reisefaul geworden. Aber wenn wir das Bier auch frei Haus geliefert bekommen…

22 und 23 Total Verkorkt! Der Much, Peter Petersen und Spalter aus Spalt

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Und weils so schön ist gibt es gleich noch ein Besucherbier, nämlich vom Much. Diesmal aus der Kölner gegend…

Und dann waren da noch die drei ominösen Herren aus Franken, die hatten zufällig Bier aus ihrer Heimat dabei:

21 Total Verkorkt! Der Sepp und der Beni und das Flötzinger

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Doro hat im Rier unlängs Besuch aus Rosenheim bekommen, die hatten an Mitbringsel dabei…

20 Total Verkorkt! Itala Pils

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Das Gasslbräu hatte drei Wochen Ferien; da stellt sich natürlich die Frage: Wo bekommen wir unser Bier zum Pizza backen her? Weil Pizza backen ohne Bier geht gar nicht!

Aber bei Martin sind wir dann noch fündig geworden…

19 Total Verkorkt! Belgisch Bier; Tongalo

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Im Rier hat Doro ein belgisches Bier gefunden, das irgendwann einmal belgische Gäste mitgebracht haben. Das wurde umgehend bei Total Verkorkt! verkostet.

Das Leiferer Sagenprojekt

by schatten.licht.toene

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Märchen und Sagen gibt es, seit Menschen auf der Welt sind, die gemeinsam um ein Feuer sitzen und dabei Worte und Gedanken austauschen, in allen Ländern, bei allen Völkern, in allen Strassen und Gassen. Märchen handeln von Furcht und Mut, von Liebe, Heirat und Abenteuer, von der großen Reise, von fabelhaften Wesen und zauberhaften Begebenheiten und Dingen; Sagen erzählen nicht selten von verfluchten Wesen und deren oft fatale, mystische Begegnung mit einfachen Menschen, deren Namen und Leben mit realen Orten und Zeiten eng verbunden sind. So manch eine Sage, in einer alten, von einem Holzofen beheizten Stube frei erzählt, eine kalte Winternacht vor den Fenstern, gleicht einem modernen Thriller im Fernsehen, gruselig und verstörend; wieder andere Sagen erzählen uns von hilfreichen Wesen, die auf unerklärliche, mystische Weise, Glück und Segen über die ihnen wohlgesonnenen Menschen bringen, solange diese ihre sonderlichen Weisungen beachten und wertschätzen.

In Leifers widme ich mich seit November vergangenen Jahres einem Erzähl-Projekt im leiferer Seniorenzentrum, das die raren leiferer Sagen und Volkserzählungen sucht und wieder erzählbar macht. Gemeinsam mit einigen Leiferinnen blättern wir in alten Sagenbüchern nach überlieferten Sagen und forschen im Gespräch mit anderen Leiferern nach Sagenkeimen, nach leiferer Sprichwörtern, sagenhaften Ortsnamen oder mystischen Wesen, von deren Existenz der ein oder andere noch weiß. Gemeinsam erzählen, phantasieren und fabulieren wir im kleinen Kreis über die schöne Aldeinerin vom Göllersee, über die hochmütigen und grausamen Bewohner der alten Stadt Nisselburg, fragen uns, woraus wohl der Schatz unterm Peterköfele besteht und alleweil wird erzählt, wie es früher war und Erklärungen gesucht, warum es wohl zu der einen oder anderen Sage gekommen ist, überlegen, zu welchen Gelegenheiten in Leifers einst erzählt wurde.

Fünf Treffen haben wir seit November gehabt, fünf werden noch folgen und zum Abschluss, im Mai, werden wir gemeinsam die Ergebnisse unserer Sagensuche auf der Bühne erzählen. Bis dahin geht unsere spannende Reise durch die Geheimnisse der alten Volkserzählungen weiter und ich bin neugierig, welche Geschichte wir als nächstes entdecken.

16 – 17 – 18 Total Verkorkt! Maisel’s Bier

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Drei höchst ominöse Flaschen Bier hat Dorothee in Martins Getränkeladen gefunden.
Aber Achtung: Martins Getränkeladen gehört gar nicht Martin…

15 Total Verkorkt! Mühlenkölsch

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Der Much hat Dorothee ein echtes, klassisches Kölsch mitgebracht, damit sie endlich erfährt, wie sowas schmeckt. Nebenher hat sie auch gleich noch erfahren, was ein Pittermännchen und ein Kranz und eine Stange und was ein Stösschen ist. Zum Wohle.

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