Nachtmahl!

Wer und was bleibt am Ende des Tages zu unserem Nachtmahl?

14 Total Verkorkt! Mountain Pale Ale

by schatten.licht.toene

Das zweite Bier, das ich Dorothee vom Hops&Malt in Dornbirn mitgebracht habe, ist ein Alpen Pale Ale aus Tirol von Birol. Zum Wohle.

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01 Doro tells storys! Kalthopfung

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Dorothee arbeitet ja fleißig an ihrer Webpräsenz, mit der sie die Ausgaben für Bier in unserer Haushaltsbilanz rechtfertigt. Und während unser internetaffiner Sohn seit zwei Jahren an seinem Youtube-Kanaltrailer bastelt, geht Total Verkorkt! mit ihrem zweiten Format an die Öffentlichkeit:

Doro tells storys!

Aber schaut selbst…

Da sage nochmal einer, das die heutige Elterngeneration ihren Kindern in Sachen Internet hinterher hinkt…

13 Total Verkorkt! Alpen Pale Ale

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Als Märchenerzähler ist man ja alleweil recht viel unterwegs, mal hier, mal dort, mal daheim und mal in Wien, nah und fern, immer auf der Walz.
Diesmal trieb es mich nach Vorarlberg, nach Dornbirn, wo der phantastische Stefan Lombardi das 25-jährige Jubiläum seines „Theater im Ohrensessel“ feierte.
Dornbirn ist eine erstaunliche Stadt, sie ist groß (ich hab ja gedacht, Stefan macht einen Scherz, als er sagte, Dornbirn wäre die größte Stadt in Vorarlberg; ich stellte mir ein mittelgroßes Dorf vor, das irgendwann einmal aus unachtsamkeit und ohne besondere Absicht den Stadtstatus erhalten hatte.) Aber nein, es ist tatsächlich eine richtige, echte Stadt. Eine Stadt, in der historische Häuser pittoresk neben kalten Betonklötzen stehen, eine gewaltige, säulenbestückte römisch-katholische Pfarrkirche den Marktplatz bewacht und in deren Seitengasse man das Hops & Malt findet, ein klitzekleines Spezialbierladele, vollgestopft mit Biersorten und -stilen aus aller Welt.

12 Total Verkorkt! Gasselbräu Weihnachts-Doppelbock

by schatten.licht.toene

Es weihnachtet hier und dort schon recht wilde, jede Stadt und immer mehr Dörfer werden mit hölzernen Buden und grünen Tannen oder Fichten zugestellt, alles funkelnd beleuchtet.

Das ist die richtige Zeit, um mal eben ins Gassl Bräu zu gehen und a Flaschl Weihnachts-Doppel-Bock heimzuholen…

11 Total Verkorkt! Erzbräu Imperial Ale & IPA

by schatten.licht.toene

Ich war ja letztens mal wieder in Wien, um bei der Erzählnacht „Der Morgen weiß mehr als der Abend“ in Heiligenstadt meine Tajinegeschichte zu erzählen. Aber kaum ist die Erzählnacht vorbei, zieht es mich in die große Stadt hinein und zwischen wundersamen Museumsbesichtigungen, Podiumsdiskussionsbesuchen, weiteren Erzählkunst-veranstaltungen und Grätzlrundgängen mit lieben FreundInnen bleibt dann immer noch etwas Zeit, um, im Cafè sitzend, das schmutzig-bunte Treiben auf dem Yppenplatz zu betrachten. Der Yppenplatz ist ein sonderbarerer Platz in Ottakring, der erst dieses Jahr meine Aufmerksamkeit geweckt hat. Tatsächlich fasziniert dieser Ort viele Menschen, grad hab ich im Internet eine Masterarbeit über den Yppenplatz gefunden, und Bernd Höfer hat ein recht flott zu lesendes, wenn auch etwas selbstbelobpudelndes Buch über die Menschen des Yppenplatzes und vor allem der Bewohner des Hauses Payergasse 12 geschrieben; das Buch hat mir der Bernd übrigens selbst ans Herz gelegt, ich habe eines Morgens ein paar Stunden im CAY gesessen und an meinen Erzählprojekten gebastelt und geschrieben – der weißhaarige Herr saß die ganze Zeit am Nebentisch, er zahlte irgendwann und sagte dann im vorbeigehen zu mir: „Ich habe auch viel geschrieben; wenn du willst, kannst du ja mein Buch mal lesen.“ Hab ich gemacht.

Was wollte ich erzählen? Ach ja, Samstag ist Markt auf dem Yppenplatz, dann erweitert sich der Brunnenmarkt, der sonst am Yppenplatz endet, und entfaltet ebendort seine Buden und Stände mit allerlei regionalen und internationalen Produkten. Unter anderem auch ein Standl mit Bier aus Gaming an der Eisenstrasse, dem Erzbräu. Das hab ich Doro für Total Verkorkt! mitgebracht. Schaut:

10 Total Verkorkt! Boltens Ur-Alt

by schatten.licht.toene

Wikipedia schreibt:

„Romeo und Julia (englisch Romeo and Juliet) ist der Titel einer Tragödie von William Shakespeare. Sie schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören und unter unglücklichen Umständen durch Selbstmord zu Tode kommen. Die Handlung des Stückes umfasst einen Zeitraum von fünf Tagen und spielt zur Sommerzeit in der norditalienischen Stadt Verona. Das Werk entstand vermutlich in den Jahren 1594–96. Es erschien erstmals 1597 im Druck. Shakespeares Hauptquelle war Arthur Brookes The Tragicall Historye of Romeus and Iuliet aus dem Jahre 1562.

Romeo und Julia gelten als das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur. Der Stoff ist in vielen Varianten musikalisch und literarisch verarbeitet worden, es gibt zahlreiche Verfilmungen, und auf der Bühne genießt das Werk seit seiner Entstehung eine ungebrochene Popularität.“

09 Total Verkorkt! Antonius Hell

by schatten.licht.toene

Beim heiligen Schlamper-Toni:
Da hab ich doch noch eine Folge von Total Verkorkt! auf meinem Schreibtisch gefunden.

Da, guckt:

Ein Ei in Wien

by schatten.licht.toene

Während der vergangenen zwei Wochen war ich in Wien, habe dort an verschiedenen Projekten gearbeitet, getüftelt, gebastelt und so einiges erlebt. Unter anderem habe ich das EI-Crowdfunding-Projekt von der wundervollen Margarete Wenzel tatkräftig unterstützen dürfen.

„EI – Erzählen Integrativ“ gibt geflüchteten Frauen die Möglichkeit zum Erzählen, lässt sie begleitet und unterstützt von Erzählerinnen und StorytellingFachfrauen Schritte in die Öffentlichkeit der neuen Umgebung machen, in der sie die Geschichten, die sie aus ihrer Heimat mitgebracht haben, erzählen und mit den Menschen teilen können.

Für das Crowdfunding habe ich mit Margarete und ihrer Tochter Lea ein kleines Video gebastelt, das ich euch hier, an diesem Platz, froh präsentieren darf:

Das Crowdfunding läuft nach vier Tage und bedarf noch einiger Unterstützung; wenn ihr das EI unterstützen möchtet, dann schaut doch mal bei „EI – Erzählen Integrativ“ herein, sucht euch eines der aussergewöhnlichen Dankeschöns aus und beteiligt euch an einem wundervollen Projekt, das Menschen verschiedenster Kulturen zusammenbringt und das Frauen, die ihre weit entfernte Heimat unter großen Entbehrungen verlassen mussten, zum gehörten Wort in unserer Gesellschaft verhilft.

Weitere Videos zum „EI – Erzählen Integrativ“-Projekt findet ihr auf dem Youtube-Kanal von Margarete Wenzel

Organisiertes Chaos

by schatten.licht.toene

Ich habe diese Woche die Lösung für all meine Probleme gefunden.

Mehrmals sogar.

Zum Beispiel Fimo. Fimo ist wie Knete, nur besteht es aus Polyvinylchlorid und ist ein amorpher thermoplastischer Kunstoff, der mit künstlichen Weichmachern und Farbstoffen versehen ist. Fimo wurde von Sophie Kruse, Tochter der Puppenbauerin Käthe Kruse, erfunden, als diese nach einem neuen Material für Puppenköpfe forschte. Neue Puppenköpfe baute sie damit nicht, dafür brachte sie uns diese praktische Modelliermasse in die Welt der kreativen Schöpfung.

Das Fimo aus bedenklichen PVC besteht, beim verschlucken innere Verletzungen nach sich ziehen kann (die Plastik-Knete härtet interssanterweise in Magensäure aus), bei Temperaturen über 130°C Salzsäuredämpfe freisetzt und künstlichen Weichmachern enthält… …aber hey, man kann damit wundvoll Gurkengläser befüllen.

01-08-16 Gurkenglas I

Und dann das hier:

Facebook hat mir einen Artikel von ze.tt zugespielt: Bullet Journaling – wie du dich richtig organisierst.

Dazu vorweg mein persönliches Outing: Ich bin ein verkappter Listenfanatiker; wer mich mit meinem Hang zur Improvisation kennen lernte, meinen Schmierzettelblock gesehen hat, mag es kaum glauben, aber es gab Zeiten, da habe ich alles, was in Listen erfassbar ist, in Listen erfasst: Einkommen, Ausgaben, Aufgaben, Wetter, verzehrte Lebensmittel, geleistete Arbeitsstunden, Benzinverbrauch des Autos, Farbabstufungen von Frittierfettteststreifen, die Anzahl der in einem Kubikzentimeter Bachwasser vorkommenden Kleinstlebewesen… ich liebte meine Exceltabellen närrisch. Aber irgendwann war da ein bissl die Luft raus, das Leben ging auch ohne Listen und Statistiken seinen Gang.

Dennoch habe ich in den vergangenen Jahren mehrere Versuche unternommen, mit Taschenkalendern meine Termine und Aufgaben zu organisieren, später auch mit dem Smartphone, bin aber jedesmal gescheitert. Mal hatte ich gar keine Termine, die ich hätte eintragen können, und Aufgaben nur so wenige, das es sich schlichtweg nicht lohnte, dafür in ein Buch zu schreiben, mal war das alltägliche Chaos schon so weit fortgeschritten, das eh nichts mehr zu retten war.

Nun hat die ze.tt-Autorin Saba MBoundza mit einem von dem Produktdesigner Ryder Carrol entwickelten Bullet-Journal-System ein funktionales, selbsterklärendes Organisationsverfahren aufgetan.

Seit einer Woche arbeite ich mit meinem selbst gestalteten Organiser und bin schwer beeindruckt. Die Arbeit mit dem Bullet Journal hat meinen Alltag komplett entmüllt. Die Tage sind noch immer voller Tun und Schaffen, aber ich verzettele mich nicht mehr zwischen all meinen Terminen, Aufgaben, Projekten und Ideen, die sonst in einem wilden, ungestümen Wust meinen Alltag ausbremsten.

Das Bullet Journal läd zu einem kurzen Moment der Konzentration ein: Die bewusste Beschäftigung mit den anstehenden Aufgaben des Tages, das Sortieren der erledigten oder unerledigten Einträge des Vortages, das Abwägen der Prioritäten des gegenwärtigen Tages und die Sicht auf kommende Zeiten strukturieren unauffällig und unspektakulär den Alltag.

Zur Videoanleitung von Bullet Journal

01-08-16 Bullet Journal

Höre: Papagei!

by schatten.licht.toene

Doro wollte unbedingt den Papagei haben…

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