Nachtmahl!

Wer und was bleibt am Ende des Tages zu unserem Nachtmahl?

Monat: Juli, 2015

03 Total verkorkt! Asiabier vom AH-Bräu

by schatten.licht.toene

Und schon geht der dritte Teil von Dorothees Total-verkorkt!-Serie online. Diesmal waren wir hoch im südtiroler Norden, beim AH-Bräu in der Sachsenklemme und sind mit reicher Beute heimgekehrt…

02 Total verkorkt! Gasslbräu Pale Ale

by schatten.licht.toene

Das Gasslbräu in Klausen bietet alleweil Spezialbiere an: in diesem Sommer wartet es mit einem englischem Beerstyle auf, dem Pale Ale.

Fundstück! Wettervorhersage, die zehn Gebote, Gegenwart auf facebook

by schatten.licht.toene

Mehrere Fundstücke!, die ich in diesem Post platzsparend zusammenfassen werde, beschäftigen mich seit einigen Tagen:

12-07-15 WettervorhersageErstes Fundstück!

Alleweil beglückt uns der klausner Bote mit bäuerlichen Wettervorhersagen, deren Stichhaltigkeit wir selbstverständlich überprüfen werden, weshalb wir nun ungeduldig bei gut 32° Celsius im Schatten auf den Winter warten.

12-07-15 Die 10 GeboteZweites Fundstück!

Es ist eine historisch bedeutsame Niederschrift der 10 Gebote, die Mose einst von seinem Gott diktiert bekommen hat, aufgetaucht. Dieses Dokument, dessen Echtheit nicht angezweifelt werden kann, da ich es selbst und gerade in diesem Moment in den Händen halte, deutet deutlich darauf hin, das sich damals auf dem Berg Sinai ein Gasthaus befunden haben muss.

Mein drittes Fundstück!: Die Gegenwart.

Die Gegenwart finde ich sehr spannend und bemerkenswert. Höchste Zeit also, von ihr zu berichten. Zum Beispiel davon, das auf facebook immer mehr Posts von den braven „man wird ja noch mal sagen dürfen…“ und  „Ich sage ja nur, was eh alle denken…“-Schreibern auftauchen, die ihre armen, deshalb ungebildeten, verhungerten, deutschen Kinder den, wie es scheint, reich beschenkten, faulen, fettgefütterten, kostenlos busfahrenden, kriminellen Asylanten gegenüberstellen;

Schreiber, die sich in bunten Farben ausmalen, wie schön und reich und paradiesisch es in Deutschland wäre, wenn man nur keine Fremden bewirten müsste. (So, wie es jetzt ist, muss Deutschland quasi unbewohnbar sein.)

Die man nicht mehr Rassisten nennt, sondern neudeutsch „Asylgegner“. Kling feiner und unaufgeregter.

Die sich fragen, warum unsere Großeltern es geschafft haben, ein demokratisch regiertes Wirtschaftswunderland aufzubauen, während in anderen Staaten die jetzige Elterngeneration wohl nur die Flucht im Sinne hat. Die glauben, das der Weg nach Europa für die Flüchtlinge aus den Kriesenherden dieser Welt nur ein freiwilliger Spaziergang ist, mit dem Ziel, unsere Sozialsysteme systematisch auszubeuten.

Die sich an leeren, aufmerksamkeitsheischenden Schlagzeilen hochziehen und ohne zu hinterfragen den polemischen Mist wiederholen, den rechtsgerichtete Populisten auf Stimmen- und Likefang von sich geben.

Die keine Ahnung haben vom Elend und der Not, welche in Kriegs- und Kriesengebieten herrschen; die nicht nachvollziehen können, wie es ist, die Heimat mit all ihrem vertrauten Alltag, mit Freunden und Familie verloren zu haben, diese aufgeben zu müssen.

Die meinen, das Migranten, die es geschafft haben, die hier angekommen sind, still und ruhig sein müssen; demütig, dankbar, bescheiden und sich am besten unsichtbar durch unser geheiligtes Europa bewegen sollen…

Die sich unberührt, ungerührt davon zeigen, das der westliche Reichtum in der Armut der restlichen Welt wurzelt;

Die nicht wissen, das alle Menschen dieser Welt letzten Endes Afrikaner mit Migrationshintergrund sind.

Ich finde diese Posts beunruhigend und sonderbar. Und bin froh, das es viele, viele Menschen gibt, die sich gegen diese rassistischen Aussagen und Feststellungen auflehnen und offenlegen, welch ein Schwachsinn Fremdenhass und Fremdenangst ist.

Ach, und noch ein Fundstück am Rande: diese kleine Zusammenfassung auf Salto.bz.

01 Total verkorkt! Loacker Sauvignon blanc TASNIM

by schatten.licht.toene

Den Tasnim vom Weingut Loacker hat Franz mir zum Geburtstag geschenkt, beim letzten Gitarrentreffen in Sterzing. Wir haben die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und unser erstes offizielles Verkostungsvideo verschnitten.

Den ellenlangen Vorspann haben wir Error 404: Band Not Found zu verdanken, die vorigen Dienstag, während wir von einem Cafè zum nächsten flanierten, in den Brixner Stadtgassen Straßenmusik gemacht haben.

 

Tasnim ist übrigens der Name einer Quelle, die laut Koran im jenseitigen Paradies entspringt und deren Wasser dort für an „geschaitn G’spritzten“ verwendet wird.

Der Wein:
TASNIM Sauvignon blanc 
Jahrgang 2013, Bioweißwein
Edelstahlfaß mit 10% Holz
13,5 % Alkohol
Bio-Weingut Loacker, Südtirol

Fundstück! Sommer.

by schatten.licht.toene

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