Nachtmahl!

Wer und was bleibt am Ende des Tages zu unserem Nachtmahl?

Kategorie: Film

Fundstück! Um Wien.

by schatten.licht.toene

Vergangenen Herbst, nach der heiligenstätter Erzählnacht, hatte ich in Wien Zeit.
Vor allem dafür fahre ich nach Wien.
Um Zeit zu haben.
Um gar nichts zu tun.
Um meinen weiteren Weg begreifen zu können.
Um stundenlang Strassenbahn fahren zu können, um dann im Cafè drei Stunden lang zu schreiben, was mir durch den Kopf ging.
Um wundervolle Freunde wieder zu sehen, mit ihnen stundenlang ratschen und spielen.

Ach Wien.
In zwei Wochen fahr ich wieder hin.

1. GSIESER SAGENWANDERUNG

by schatten.licht.toene

Am 4. Juni 2016 begaben wir uns auf die geheimnisvolle Suche nach Schnabelmenschen und Saligen. Geführt von unserem Wanderführer Eduart von Voadohuibn erzählten Corinna und ich an den Rastplätzen unserer Wanderung, auf Lichtungen, zwischen Baumwurzeln und bei den alten Hackllöchern zwanzig jungen Zuhörern die alten Sagen und Geschichten rund um die unheimlichen Schnabelmenschen und die mystischen Saligen Frauen.

Und am Nachmittag, nach unserer Rückkehr nach Voadohuibn, gab es für alle Stockbrot und Würstl am Lagerfeuer, Tajinespeisen und weitere, frei erzählte Geschichten in Marias alter Bauernstube.

Nachlese: Gsieser Erzählnacht 2015

by schatten.licht.toene

Ein paar Tage … nein, ein paar Wochen … oder besser: Zwei Monate sind vergangen, seit wir unsere Erzählnacht in Marias Bauernstube veranstaltet haben. Dass die Nachlese diesmal so lang gedauert hat, liegt unter anderem daran, dass wir unsere Erzählnacht mit einem Videoprojekt begleitet haben. Ich habe den ganzen Tag, während all unserer Vorbereitungen und Proben die Videokamera dabei gehabt und Material für eine Erzählnachtdokumentation gesammelt. Die Dokumentation haben wir, nach etlichen Stunden der Videobearbeitung, vergangene Woche fertiggestellt. Sie zeigt Ausschnitte aus unseren Vorbereitungen, Proben zu der Fischeraufführung, Corinna Walder bei ihrem Lichtertanz im Speicher des Bauernhauses und den Beginn der Erzählnacht. Aber seht selbst …

 

06 Total Verkorkt! Falkenstein Hell

by schatten.licht.toene

Es ist schon ein paar Wochen her, da fuhren wir, Dorothee und ich, nach Süddeutschland, in das Allgäu. Dort, in Ausnang, lebt Jochen Walter von Ali Baba Tajine, der jene Tajinekochtöpfe aus Marokko importiert, welche auch meine Küche zieren. Und weil ich auf meinen Erzählreisen alleweil ein paar Tajinetöpfe dabei habe, damit ich darin für die Menschen, die ich besuche, kochen kann, fahre ich jedes Jahr nach Ausnang und stocke meinen Tajinevorrat auf; denn oft verbleibt auf meinen Reisen der ein oder andere Topf in den Küchen meiner Gastgeber…

Und da wir nun schon mal im Allgäu waren, hat Dorothee sich eine der vielen Gasthausbrauereien herausgepickt, die uns ein gutes Mittagsmahl sowie hausgebrautes Bier versprachen. So kehrten wir zum Mittagessen im Braugasthof Falkenstein in Pfronten bei Füssen ein. Das Essen dort war übrigens gewaltig gut und der Service flott und unterhaltsam; wir waren ganz begeistert, und das kommt nicht oft vor. Wenn ihr mal im Raum Füssen seid und Hunger habt, dann kehrt unbedingt im Falkenstein ein, es lohnt sich.

Von jeder Biersorte hat Dorothee uns eine Flasche einpacken lassen, und das Falkenstein Hell hat sie für euch verkostet:

Videos im Nachtmahl; eine Rückschau

by schatten.licht.toene

Der aufmerksame Leser (Ich stelle anheim, das es einen solchen gibt) von unserem Nachtmahl!-Blog wird in den vergangenen Monaten beobachtet haben, das immer mehr Videos in unseren Beiträgen auftauchen, die zum einen recht abstrakte Dinge zeigen, zum anderen Teil aber auch recht gut verständliche Bild- und Tonfolgen beinhalten, das alles in ziemlich unterschiedlicher Qualität. Zur Zeit beschäftigt uns das Video-Projekt „Total verkorkt!“ meiner engagierten Gefährtin, die es sich zum Ziel gemacht hat, alle 8 Wirtshausbrauereien in Südtirol zu besuchen, um dann daheim vor laufender Kamera die erbeuteten Spezialbiere zu vernichten. Mir fällt die ehrenvolle Aufgabe zu, das Videomaterial der Anreise und der Verkostung zu sichten, auszusortieren, zu schneiden und in einen hoffentlich sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Was nicht immer ganz einfach, manchmal unmöglich ist.

Das erstellen und bearbeiten von Videos und Stopmotionfilmen beschäftigt mich schon seit einigen Jahren, und die Ergebnisse waren bisher eher recht sonderbar und eigenwillig. Heute präsentiere ich euch eine kleine Rückschau und Zusammenfassung aus meinem Videoarchiv:

Um 2010: Meine erste Zeichentrickverfilmung, kreiert und realisiert in meinem winterlichen Exil auf der Seiser Alm; man beachte die interessante Hintergrundmusik, die ich mit meiner Gitarre und einem zwischen die Saiten geklemmten Lineal erzeugt habe.

Ebenfalls 2010/11: Etwas später hat mich dann eine Kartoffel in Klausen zu diesem Stopmotionvideo inspiriert:

Und, mein Thema von 2011 war anscheinend Hausarbeit, noch ein Stopmotionvideo:

Nach dem Saisonende auf der Seiser Alm habe ich dann mein vorläufig letztes Meisterstück dieser Zeit vollbracht: ein Stopmotion-Musikvideo, welches unsere Freizeitgestaltung auf der Alm thematisiert:

Danach war einige Zeit Ruhe in der Videokiste bis dann das Erzählen und Theaterspielen in unser Leben einbrach. Das hat der Videoproduktion ein wenig mehr Schwung verliehen und einige künstlerisch sicher sehr wertvolle Videobearbeitungen mit sich gebracht:

Auch mein Sohn hat sich mithilfe seiner Kumpels an die Produktion von Stopmotionvideos gemacht, nämlich einem Legobrickfilm:

Den ersten Versuch, mit den Videos etwas Sinnvolles zu produzieren, machten wir im Jahre 2014, als meine Gefährtin versuchte, sich mit Weinverkostungen einen Youtubekanal aufzubauen:

Dieses Jahr, 2015, waren wir endlich bereit, neue Wege zu beschreiten, haben die Augenkrebs verursachende SD-Auflösung verlassen und sind glücklich bei HD-Ready gelandet.  Das Schneiden der Videos gelingt mir inzwischen auf Cinelerra, welches als Videoschnittprogramm erheblich besser zu bedienen ist als mein altes KDEnlive.

Nachdem wir verschiedene technische Hürden mit Ach und Krach hinter uns gelassen haben, können wir uns endlich dem großen Feld des Content, will heißen: dem Informationsgehalt unserer Videos widmen. Die Ergebnisse unseres Scheiterns kann der geneigte Leser bald in unserem Nachtmahl! besichtigen.

01 Total verkorkt! Loacker Sauvignon blanc TASNIM

by schatten.licht.toene

Den Tasnim vom Weingut Loacker hat Franz mir zum Geburtstag geschenkt, beim letzten Gitarrentreffen in Sterzing. Wir haben die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und unser erstes offizielles Verkostungsvideo verschnitten.

Den ellenlangen Vorspann haben wir Error 404: Band Not Found zu verdanken, die vorigen Dienstag, während wir von einem Cafè zum nächsten flanierten, in den Brixner Stadtgassen Straßenmusik gemacht haben.

 

Tasnim ist übrigens der Name einer Quelle, die laut Koran im jenseitigen Paradies entspringt und deren Wasser dort für an „geschaitn G’spritzten“ verwendet wird.

Der Wein:
TASNIM Sauvignon blanc 
Jahrgang 2013, Bioweißwein
Edelstahlfaß mit 10% Holz
13,5 % Alkohol
Bio-Weingut Loacker, Südtirol

Fundstück! ES.EL.

by schatten.licht.toene

ES.

Vor einiger Zeit haben wir ES auf dem Flohmarkt erstanden. Das heißt, Caro hat ES geschenkt bekommen. Nun gehört ES uns, den Eltern, und ES findet an die zwanzigtausendmal am Tag seinen Einsatz in der familiären Kommunikation. Zum Beispiel, um nur einige Situationen zu nennen, am Essenstisch, beim Süßigkeiten essen, beim Eis essen, beim Trinken, beim Toilettengang, beim Spaziergang, beim Spielen, beim Autofahren… ehrlich, wir können uns unsere Familie ohne dieses Ding kaum noch vorstellen. Wie hatten wir nur ohne ES miteinander leben können?

by schatten.licht.toene

Genial ist der Lego-Film vom Fischer und seiner Frau:

Und die Baba-Jaga-Version in der Sendung mit der Maus:

Die Brotsteuer

by schatten.licht.toene

Ich würde mir das nicht ansehen. Ein Film über Abgaben für Brot. Und vielleicht ist das albern, so zu beginnen.

Ich habe mir heute Abend die Tribute von Panem angeschaut, mit Schnupfen und Chai. Ich mag das nicht. Zu viel Gewalt, zu viel Erniedrigung. Die Mischung aus all dem ist grausam und fühlt sich nicht gut an. Auch wenn der Chai etwas Linderung brachte.

Der Film hat Schwächen. Nicht durchweg, aber man merkt, dass die Macher fürchteten, der Zuschauer könnte den Hintergedanken des Films nicht verstehen. Und sie machen es sich oft zu leicht. Ich mag das nicht.

Es mag sein, dass die Geschichte selbst, der ursprüngliche Roman, diese Schwächen auch hat; aber der Roman ist als Jugendbuch deklariert. Ob aber der Film das auch sein soll? Er gibt auf jeden Fall genügend Gesprächsstoff und Diskussionsbedarf besteht nach der Sichtung sicher.

An manchen Schulen wird „Tribute von Panem“ mit den Schülern angesehen und im besten Falle mit allerlei Hintergründen besprochen, was sicher gut ist. Denn die furchtbare Gewalt zwischen Menschen ist Alltag, in großen Teilen unserer heutigen Welt; die Dystopie ist uns allen viel zu nah auf die Pelle gerückt, es brennt an vielen Enden der Welt. Auch deshalb braucht es solche Filme. Damit die Festung Europa nicht vergisst, dass überall auf der Erde Menschen leben. Wie grausam soll der Mensch sein?

Allein sollte sich das niemand anschauen müssen.

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