Nachtmahl!

Wer und was bleibt am Ende des Tages zu unserem Nachtmahl?

Kategorie: Uncategorized

… auf den Ritterspielen Schluderns 2018

by Tell Tonka

Mit „TonkaLoba erzählt …“ unterwegs:

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Der Schuh, zum Zweiten

by Tell Tonka

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Letztens habe ich auf der Suche nach irgendwelchen Fotos in den Tiefen meines Festplattenarchivs gesehen, das ich dieses wilde Paar Wanderschuhe schon seit über drei Jahren besitze. Ich hab sie viel getragen, nicht nur zum Wandern, auch auf meinen Wientouren, bei der Gartenarbeit, auf dem Acker, selbst auf Erzählkunstauftritten; sie dienten dem Fischer und seiner Frau als Bühnendekoration und beim Campen bei Mittelalterfestivals als Weinflaschenständer.

24 und 25 Total Verkorkt! Rosenheimer Reisebier

by Tell Tonka

Wir sind ein wenig Reisefaul geworden. Aber wenn wir das Bier auch frei Haus geliefert bekommen…

19 Total Verkorkt! Belgisch Bier; Tongalo

by Tell Tonka

Im Rier hat Doro ein belgisches Bier gefunden, das irgendwann einmal belgische Gäste mitgebracht haben. Das wurde umgehend bei Total Verkorkt! verkostet.

15 Total Verkorkt! Mühlenkölsch

by Tell Tonka

Der Much hat Dorothee ein echtes, klassisches Kölsch mitgebracht, damit sie endlich erfährt, wie sowas schmeckt. Nebenher hat sie auch gleich noch erfahren, was ein Pittermännchen und ein Kranz und eine Stange und was ein Stösschen ist. Zum Wohle.

14 Total Verkorkt! Mountain Pale Ale

by Tell Tonka

Das zweite Bier, das ich Dorothee vom Hops&Malt in Dornbirn mitgebracht habe, ist ein Alpen Pale Ale aus Tirol von Birol. Zum Wohle.

Ein Ei in Wien

by Tell Tonka

Während der vergangenen zwei Wochen war ich in Wien, habe dort an verschiedenen Projekten gearbeitet, getüftelt, gebastelt und so einiges erlebt. Unter anderem habe ich das EI-Crowdfunding-Projekt von der wundervollen Margarete Wenzel tatkräftig unterstützen dürfen.

„EI – Erzählen Integrativ“ gibt geflüchteten Frauen die Möglichkeit zum Erzählen, lässt sie begleitet und unterstützt von Erzählerinnen und StorytellingFachfrauen Schritte in die Öffentlichkeit der neuen Umgebung machen, in der sie die Geschichten, die sie aus ihrer Heimat mitgebracht haben, erzählen und mit den Menschen teilen können.

Für das Crowdfunding habe ich mit Margarete und ihrer Tochter Lea ein kleines Video gebastelt, das ich euch hier, an diesem Platz, froh präsentieren darf:

Das Crowdfunding läuft nach vier Tage und bedarf noch einiger Unterstützung; wenn ihr das EI unterstützen möchtet, dann schaut doch mal bei „EI – Erzählen Integrativ“ herein, sucht euch eines der aussergewöhnlichen Dankeschöns aus und beteiligt euch an einem wundervollen Projekt, das Menschen verschiedenster Kulturen zusammenbringt und das Frauen, die ihre weit entfernte Heimat unter großen Entbehrungen verlassen mussten, zum gehörten Wort in unserer Gesellschaft verhilft.

Weitere Videos zum „EI – Erzählen Integrativ“-Projekt findet ihr auf dem Youtube-Kanal von Margarete Wenzel

Gerstensuppe

by Tell Tonka

Gerstensuppe

Die Großeltern aus Norddeutschland kommen heut zu Besuch nach Südtirol. Und die Familientradition besagt, das zu diesem Ereignis Gerstensuppe gekocht werden muss.

Gerstensuppe, die im Norden Deutschlands als Graupensuppe verschrien ist und noch immer unliebsame Erinnerungen bei den dahinsiechenden Vertretern der Kriegsgeneration weckt, in Südtirol aber ein überall gern gesehener Eintopf ist.

1 geselchte Schweinshaxe

mit Suppengemüse, weißen Pfefferkörnern, Nelken und etwas Koriandersamen 1 Stunde in 2 Liter leicht gesalzenem Wasser kochen. Dann die Haxen herausfischen, das Fleisch von den Knochen lösen und in Würfel schneiden. Den Fond durch ein feines Sieb abseihen. Dann

1 Zwiebel, fein geschnitten
100 g Karottenwürfel
100 g Würfel vom Stangensellerie
2 Lorbeerblätter

in Butter in einem großen Suppentopf zerlassen und die obigen Zutaten darin anschwitzen.

100 g Gerste

hinzufügen und dieses Gemenge mit

1600 ml Suppenfond

aufgießen. Gut aufkochen lassen, dann bei mäßiger Temperatur 20 Minuten köcheln lassen. Ausschalten und 3 Stunden ziehen lassen.

50 g Kartoffelwürfel
und

das Fleisch von der Schweinshaxe

dazugeben und alles so lang kochen, bis die Kartoffelwürfel schön weich sind. Abschmecken mit Salz und Pfeffer versteht sich von selbst. Eventuell noch etwas Majoran dazugeben. Zum Servieren frisch geschnittenen Schnittlauch, gehacktes Petersilien- und Selleriegrün und geröstetes Bauernbrot reichen.

Gerstensuppe ist sehr gut vorzubereiten und liebt das wiederaufkochen.

Und wer die Suppe ein bissl cremiger mag, der reibt beim letzten Aufkochen noch eine rohe Kartoffel mit der feinen Reibe hinein, das bindet schön.

1. GSIESER SAGENWANDERUNG

by Tell Tonka

Am 4. Juni 2016 begaben wir uns auf die geheimnisvolle Suche nach Schnabelmenschen und Saligen. Geführt von unserem Wanderführer Eduart von Voadohuibn erzählten Corinna und ich an den Rastplätzen unserer Wanderung, auf Lichtungen, zwischen Baumwurzeln und bei den alten Hackllöchern zwanzig jungen Zuhörern die alten Sagen und Geschichten rund um die unheimlichen Schnabelmenschen und die mystischen Saligen Frauen.

Und am Nachmittag, nach unserer Rückkehr nach Voadohuibn, gab es für alle Stockbrot und Würstl am Lagerfeuer, Tajinespeisen und weitere, frei erzählte Geschichten in Marias alter Bauernstube.

Weizentortillas und Chimichurri

by Tell Tonka

Chimichurri

Chimichurri

Es war Zeit zum Feiern. Die Einweihung des neuen Haus der Solidarität in Milland stand bevor und es galt, ein Fingerfoodbüfett für rund 400 hungrige Gäste herzurichten. Neben Gemüsestrudel haben wir jede Menge kleiner, veganer Tortillas hergestellt, gefüllt mit gegrillten Zucchini, gedünsteten Paprikastreifen, Krautsalat und Chimichurri, einer argentinischen Kräutersoße, die ich nach einem Rezept mache, das ich in dem wundervollen Buch „Kräuter und Gewürze“ von Jill Norman gefunden habe.

Während der Eröffnungsfeier wurde ich mehrmals nach dem Rezept für die Tortillas und der Chimichurri gefragt, weshalb ich gleich Nägel mit Köpfen mache und euch beide Rezepte im Nachtmahl! aufschreibe. Für das Tortillarezept habe ich noch zwei uralte Videos gefunden, die ich vor einer halben Ewigkeit mit einer Webcam aufgezeichnet habe. Die Qualität der Videos ist etwas schlicht, aber ich denke, man kann alles Wichtige darauf erkennen.

Weizentortillas
8 Stück

125 g Weizenmehl
125 g Hartweizenmehl
1 gestrichener TL Salz
150 ml Wasser
30 g weiches Kokusfett oder Butter

werden zu einem geschmeidigen, elastischen, glatten Teig verknetet (ungefähr 10 bis 15 Minuten), zu einer Kugel geformt, in Klarsichtfolie eingeschlagen und zwei bis zwölf Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Dann den Teig in 8 Stücke teilen und zu kleinen Kugeln formen. Abdecken und 30 bis 60 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen. Eine Eisenpfanne oder Tajinepfanne ohne Fett erhitzen.

Die Kugeln mit dem Nudelholz austreiben und dann ganz dünn auseinanderziehen. Dazu nimmt man die Fladen am Rand und dreht sie wie ein Rad und zieht sie über den Handrücken, bis ein rundes, sehr dünnes Teigrad von ungefähr 20 Zentimeter Durchmesser entsteht.

Der Fladen wird in der Pfanne von beiden Seiten geröstet und dann warm gestellt. Dabei unbedingt abdecken, damit die Tortilla nicht austrocknet.

Chimichurri
Argentinische Kräutersoße

4 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
1 bis 2 Peperoncini
1 TL Paprikapulver
2 TL Oreganoblätter, fein gehackt
1 große Handvoll Petersilienblätter, fein gehackt
ca. 100 ml Olivenöl
1 EL Zitronensaft
Salz

Diese Zutaten werden in ein Schraubglas gefüllt und ordentlich geschüttelt. Dann darf das Chimichurri noch drei bis vier Stunden im Kühlschrank ruhen. Die Kräutersoße passt wunderbar zu Gemüse, Folien- oder Pellkartoffeln, geröstetem Weißbrot und Salat. Auch zu gegrillten Lammkotletts oder einer Tagliata vom Rind schmeckt sie.


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