Nachtmahl!

Wer und was bleibt am Ende des Tages zu unserem Nachtmahl?

Kategorie: Brot

Die Brotsteuer

by schatten.licht.toene

Ich würde mir das nicht ansehen. Ein Film über Abgaben für Brot. Und vielleicht ist das albern, so zu beginnen.

Ich habe mir heute Abend die Tribute von Panem angeschaut, mit Schnupfen und Chai. Ich mag das nicht. Zu viel Gewalt, zu viel Erniedrigung. Die Mischung aus all dem ist grausam und fühlt sich nicht gut an. Auch wenn der Chai etwas Linderung brachte.

Der Film hat Schwächen. Nicht durchweg, aber man merkt, dass die Macher fürchteten, der Zuschauer könnte den Hintergedanken des Films nicht verstehen. Und sie machen es sich oft zu leicht. Ich mag das nicht.

Es mag sein, dass die Geschichte selbst, der ursprüngliche Roman, diese Schwächen auch hat; aber der Roman ist als Jugendbuch deklariert. Ob aber der Film das auch sein soll? Er gibt auf jeden Fall genügend Gesprächsstoff und Diskussionsbedarf besteht nach der Sichtung sicher.

An manchen Schulen wird „Tribute von Panem“ mit den Schülern angesehen und im besten Falle mit allerlei Hintergründen besprochen, was sicher gut ist. Denn die furchtbare Gewalt zwischen Menschen ist Alltag, in großen Teilen unserer heutigen Welt; die Dystopie ist uns allen viel zu nah auf die Pelle gerückt, es brennt an vielen Enden der Welt. Auch deshalb braucht es solche Filme. Damit die Festung Europa nicht vergisst, dass überall auf der Erde Menschen leben. Wie grausam soll der Mensch sein?

Allein sollte sich das niemand anschauen müssen.

Grissini

by schatten.licht.toene

Vitae2101138264Das perfekte Grissino steht noch aus. Aber langsam nähere ich mich meinen Vorstellungen von diesem italienischen Kleingebäck an.

  • 85 g Olivenöl
  • 70 g Schweineschmalz
  • 220 ml Milch

auf knapp 30°C erwärmen.

  • 12 g Hefe
  • 1 gestrichener TL Zucker

dazu und beides darin auflösen.

  • 500 g Mehl
  • 1 TL Thymian
  • 2 MSP Paprikapulver
  • 1 1/2 TL Salz

mit allen anderen Zutaten rund 10 Minuten kneten, dann 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Den Teig einmal ausziehen und wieder zusammenfalten; 2 Stunden bei 25°C gehen lassen.

Nun den Teig lang austreiben, bis er rund 10 Zentimeter breit und 5 Millimeter hoch ist. 5 Millimeter breite Streifen abstechen, diese lang und dünn ausziehen und auf ein Backblech legen. Bei 25°C noch eine halbe Stunde gehen lassen. Bei 210°C goldbraun backen.

Fladenbrot

by schatten.licht.toene

Früher, als wir noch in Deutschland lebten, sind wir oft zum Griechen auf dem Hamelner Wochenmarkt gegangen und haben uns für den Nachmittag im sommerlichen Garten mit Oliven, gefüllten Tomaten, Paprika, eingelegten Chili, Taramas und Zaziki eingedeckt. Und zum Schluss gab es immer ein oder zwei große Fladenbrote dazu, mit Sesam oder Schwarzkümmel bestreut.

Hier, in Südtirol, hab ich noch keinen Griechen gefunden, der mir ein solches Fladenbrot verkaufen könnte. Der Geschmack, der Duft dieses Brotes aber ist untrennbar verbunden mit Zaziki, Aioli, eingelegten Oliven und Artischocken, sodass ich einige Zeit damit verbrachte, eine geeignete Rezeptur für ein eigenes Fladenbrot zu finden.

400 g Weizenmehl
25 g Weizenschrot
250 ml Wasser
100 ml Olivenöl
1 TL Salz
6 g Hefe

10 Minuten verkneten und dann für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen; nach 12 Stunden den Teig einmal falten.

Dann den Teig auf ein bemehltes Blech geben und 2 Stunden bei 25 °C gehen lassen.

Nun vorsichtig einen großen Fladen von ungefähr 2 cm Teighöhe formen, mit einem bemehlten Kochlöffelstil mehrmals einstechen, mit Wasser bepinseln und mit Schwarzkümmel oder Sesam bestreuen.

Den Ofen auf 220 °C vorheizen, und wenn dieser die Temperatur erreicht hat, das Fladenbrot einschieben. 20 bis 30 Minuten backen.

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Fladenbrot aus der Tajine

by schatten.licht.toene

Für unsere Sommerabende auf dem Balkon brauchte es unbedingt ein Fladenbrot, das wir in der Tajine, ohne Ofen, backen konnten…

Fladenbrot aus der Tajine
6 Fladenbrote

6 g Hefe
125 g Weizenvollkornmehl
150 ml Milch
1 gestrichener TL Salz

verrühren und 24 Stunden kalt stellen. Dann 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.

60 g Wasser
40 g Olivenöl
125 g Weizenmehl
25 g Roggenmehl

zugeben und 5 Minuten mit einem Kochlöffel verschlagen. Den Teig 2 bis 2,5 Stunden abgedeckt in der Sonne (oder bei ca. 25°C im Schatten) gehen lassen, dabei alle 45 Minuten rechteckig auseinanderziehen und wieder zusammenfalten.

Aus dem Teig 6 Kugeln formen und nochmals 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Derweil eine gewässerte Tajinepfanne erhitzen. Die Kugeln dünn austreiben, so das sie die Größe des Tajinebodens haben. Ohne Öl je einen Teigfladen bei mittlerer Hitze backen. Wenn er schön braun ist, nach ungefähr 4 bis 5 Minuten, wenden und auch die zweite Seite bräunen.

Das Rezept für dieses Fladenbrot hat mich einige Wochen beschäftigt, heute habe ich die perfekte Rezeptur für mein Tajinebrot gefunden :0) Wenn man statt Olivenöl Schweineschmalz nimmt, hat man die italienische Piadina, die mit Krautsalat, Büffelmozzarella, Rohschinken, Tomaten, Pesto und allem möglichen anderem belegt und verspeist wird…

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