Nachtmahl!

Wer und was bleibt am Ende des Tages zu unserem Nachtmahl?

Tag: Ohr

Höre: Papagei!

by schatten.licht.toene

Doro wollte unbedingt den Papagei haben…

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1. GSIESER SAGENWANDERUNG

by schatten.licht.toene

Am 4. Juni 2016 begaben wir uns auf die geheimnisvolle Suche nach Schnabelmenschen und Saligen. Geführt von unserem Wanderführer Eduart von Voadohuibn erzählten Corinna und ich an den Rastplätzen unserer Wanderung, auf Lichtungen, zwischen Baumwurzeln und bei den alten Hackllöchern zwanzig jungen Zuhörern die alten Sagen und Geschichten rund um die unheimlichen Schnabelmenschen und die mystischen Saligen Frauen.

Und am Nachmittag, nach unserer Rückkehr nach Voadohuibn, gab es für alle Stockbrot und Würstl am Lagerfeuer, Tajinespeisen und weitere, frei erzählte Geschichten in Marias alter Bauernstube.

Nachlese: Gsieser Erzählnacht 2015

by schatten.licht.toene

Ein paar Tage … nein, ein paar Wochen … oder besser: Zwei Monate sind vergangen, seit wir unsere Erzählnacht in Marias Bauernstube veranstaltet haben. Dass die Nachlese diesmal so lang gedauert hat, liegt unter anderem daran, dass wir unsere Erzählnacht mit einem Videoprojekt begleitet haben. Ich habe den ganzen Tag, während all unserer Vorbereitungen und Proben die Videokamera dabei gehabt und Material für eine Erzählnachtdokumentation gesammelt. Die Dokumentation haben wir, nach etlichen Stunden der Videobearbeitung, vergangene Woche fertiggestellt. Sie zeigt Ausschnitte aus unseren Vorbereitungen, Proben zu der Fischeraufführung, Corinna Walder bei ihrem Lichtertanz im Speicher des Bauernhauses und den Beginn der Erzählnacht. Aber seht selbst …

 

Erzählkunst, Tanz und Schorba Libya

by schatten.licht.toene

Am 15. Januar 2016 wurde im Jukas zum dritten Male Wundersames erzählt, Fliegendes getanzt und Buntes gekocht. Und während Leni uns allen Geschichten von der Liebe, von Speis und Trank erzählte und Marialuise die Gäste umtanzte, kochte ich in meinen Tajinetöpfen afrikanisch gewürzte Gemüseeintöpfe.

Dieses Jahr gab es nicht nur die Gemüsetajine, sondern auch Schorba Libya, eine Art Gulaschsuppe und libysches Nationalgericht. Die Gewürzmischung dieses Eintopfes würzt viele deftige Linsen- oder Bohneneintöpfe mit Rindfleisch.

Gewürzmischung für Schorba Libya und andere Eintöpfe:

  • 0,5 TL Koriander
  • 1,5 TL gemahlenes Kurkuma
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 2 EL Salz
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Safranfäden
  • 1 bis 2 Zimtstangen

im Mörser fein mahlen. Mit fein gehackten Petersilien- und Sellerieblättern zum Eintopf geben und eine halbe, dreiviertel Stunde mitkochen.

Lybisches Gulschsuppengewürz

Der erste Erzählsalon in der Stadtbibliothek Klausen

by schatten.licht.toene

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Der August war voller Geschichten und Abenteuer, war bevölkert von faulen Mönchen, jungen Prinzessinnen, alten Königen, abgerissenen Bettlern, von Schelmen, Geizhälsen und Großmäulern, von Kamel, Pferd, Hund und Ochse und noch vielen anderen.

Gestern Abend gab ich mein Debüt als Erzähler für ein „großes“ Publikum im Erzählsalon in der Stadtbibliothek Klausen; die vorangegangenen Erzähldonnerstage in der Bibliothek waren dem „kleinen“ Publikum gewidmet, den Kindern, gestern trat ich das erste Mal vor Erwachsenen öffentlich auf.

Fünf Geschichten aus vier Ländern, aus Spanien, aus China, aus Frankreich und aus Indien hatte ich meinem Publikum mitgebracht, habe von Herrn Geld und Frau Fortuna erzählt, vom armen Schuster, der sich seiner vielen Schulden wegen tot stellte, habe verraten, woher das Kamel seine Höcker hat, bin auf einer Erbsenranke zum Himmelstor geklettert und habe erzählt, wie das Großmaul mit seinen listigen Geschichten den Geizkragen zuerst um sein Korn und dann um sein Leben brachte.

Und als unsere Ohren von den Geschichten gesättigt waren, öffnete ich meine Tajinetöpfe und lud zum kleinen Nachtmahl ein, mit Shakshuka, Mutabbal und frisch gebackenem Fladenbrot, damit auch Nase, Mund und Bauch zu ihrem Recht kamen.

An dieser Stelle auch noch einmal einen herzlichen Dank an die beiden Bibliothekarinnen Marianne und Brigitte, die uns diesen schönen Abend erst ermöglicht haben.

26-08-2014 Tajine Erzählsalon

Brixen im Sommer

by schatten.licht.toene

18-07-14 Brixen Adler

Seit gut und gerne zehn Jahren durchstreife ich schon Südtirol.

Manchmal treibt mich die Arbeitsuche durchs Land, die hat mich schon nach Bruneck, Terenten, Ehrenburg im Pustertal, Brixen, Klausen, Völs am Schlern, Villanders im Eisacktal, Compatsch auf der Seiser Alm, nach Meran, Schenna, Naturns im Vinschgau geführt, sogar in St. Ullrich war ich mal, und da hab ich sicher noch nicht alle Orte beisammen. Überall gearbeitet hab ich nicht, aber gesucht hab ich dort und meist die Suche mit dem Angenehmen verbunden:  Im Café sitzen, oder davor, und eben einen solchen zu trinken.

In einer Stadt, einem Dorf findet sich immer ein Café. In den Dörfern kann der Kaffeegenuss heikel sein, so manch ein Dorfcafé führt ein Doppelleben als Bar, was nichts bedeutet, aber das Risiko, mies gebrühten Kaffee zu erhalten, erheblich steigert. Fahrt nicht nach Waitbruck. Oder fahrt hin. Aber nicht zum Kaffee trinken.

Fahrt nach Brixen. Brixen ist eine wundervolle Caféstadt.

Im Sommer. Wenn der Himmel blau ist und die Temperaturen hoch sind. Das beste Eis Südtirols. Café. Café. Wein. Wein. Mein Lieblingsgemüseladen. Einen Jazzkeller und Bozner Bier im Hinterhof. Wein und Café und Sessel, aus denen man nie mehr aufstehen möchte. Und noch so vieles mehr …

Brixen im Sommer ist herrlich. Ein paar Stunden Urlaub, Ferien hat es immer für mich übrig.

Kaffeemühle

by schatten.licht.toene

11-07-14 Kaffeemühle

Kaffee.

Jeden Tag.

Aber tut es not, dass für unseren Kaffee Menschen von ihrem Land vertrieben werden, Kinder arbeiten müssen, die Umwelt zerstört, dringend benötigtes Trinkwasser verschwendet wird? Und Megakonzerne gewaltige Gewinne dabei abschöpfen?

Für Nesspressokapseln werden, ohne zu murren, noch mit Begeisterung 80 Euro pro Kilogramm Kaffee ausgegeben.

Wir mahlen selbst. Fairtrade.

Und: Action!

by schatten.licht.toene

Das Internet macht einsam.

Keine beste Freundin, die uns zuhört, kein bester Freund, der uns sein Ohr leiht. Nur die Linse der Kamera, die schaut. Das Microfon, das horcht.

Und wir erzählen; ein Hintergrundrauschen.

Der orientalische Abend im Kassianeum und das Baharat

by schatten.licht.toene

Gestern, das war:

Geschichten aus Tausendundeine Nacht, die fliegenden Tücher der Bauchtänzerin, der Duft aus den Tontöpfen der Berber Nordafrikas; ein Abend, der die Sinne von Ohr, Auge, Nase und Zunge ansprach, der den Geruch von Holzglut und orientalischen Gewürzen mit schwebenden Tänzen und den feinen Worten, der unbedarften Naivität, der schelmischen Weisheit wundersamer Geschichten verband, ein zauberhafter Abend im Kassianeum in Brixen.

LeniLeitgeb hat uns die wunderbaren Geschichten aus Tausendundeine Nacht erzählt, Marialuise Stanghier tanzte und ich kochte in sechs Tajinetöpfen auf vier Holzkohlestövchen eine orientalische Gemüsetajine. Rund vierzig Gäste waren gekommen, um mit uns den orientalischen Abend der Sinnlichkeit zu erleben, im Theatersaal des Kassianeums.

Im Ausklang des Abends, nachdem die Gäste gespeist hatten und noch beisammensaßen, erzählten, redeten und die feine Atmosphäre genossen, kam auch die Frage nach den Rezepten meiner Tajinegerichte auf, nach den Gewürzen, den Saucen, dem Fladenbrot; einiges davon habe ich hier im Blog schon präsentiert, wie das Auberginenpüree, den Jogurtdip und zweierlei Rezepten für das Fladenbrot, oder das Ratatouille.

Das Ratatouille. Ein französisches Gericht, das aber mit der richtigen Gewürzmischung zu einem orientalischen Traum wird, zum Beispiel mit dem Baharat.

Baharat

1 EL schwarze Pfefferkörner
1 TL Koriander
¼ Zimtstange (nicht Cassiazimt!)
2 TL Kreuzkümmel
1 TL Piment
10 Nelken
die Samen von 3 Kardamomkapseln
1 kleine, getrocknete Peperoncinoschote
1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben geschnitten.

Alle Gewürze sind ganz, also nicht gemahlen. Eine Eisenpfanne ohne Fett heiß werden lassen und die Gewürze kurz darin rösten. In einen Mörser geben und fein zermahlen.

¼ Muskatnuss, gerieben
2 EL Paprikapulver edelsüß

hinzufügen und alles gut mischen. In ein luftdichtes Gefäß abfüllen und innerhalb zwei Monate verbrauchen.

Das Baharat kann Tomatensaucen, Bohneneintöpfen, Suppen und Fleischkrapfen beigegeben und mitgekocht werden.

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