Nachtmahl!

Wer und was bleibt am Ende des Tages zu unserem Nachtmahl?

Kategorie: KULINARISCHES

12 Total Verkorkt! Gasselbräu Weihnachts-Doppelbock

by schatten.licht.toene

Es weihnachtet hier und dort schon recht wilde, jede Stadt und immer mehr Dörfer werden mit hölzernen Buden und grünen Tannen oder Fichten zugestellt, alles funkelnd beleuchtet.

Das ist die richtige Zeit, um mal eben ins Gassl Bräu zu gehen und a Flaschl Weihnachts-Doppel-Bock heimzuholen…

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11 Total Verkorkt! Erzbräu Imperial Ale & IPA

by schatten.licht.toene

Ich war ja letztens mal wieder in Wien, um bei der Erzählnacht „Der Morgen weiß mehr als der Abend“ in Heiligenstadt meine Tajinegeschichte zu erzählen. Aber kaum ist die Erzählnacht vorbei, zieht es mich in die große Stadt hinein und zwischen wundersamen Museumsbesichtigungen, Podiumsdiskussionsbesuchen, weiteren Erzählkunst-veranstaltungen und Grätzlrundgängen mit lieben FreundInnen bleibt dann immer noch etwas Zeit, um, im Cafè sitzend, das schmutzig-bunte Treiben auf dem Yppenplatz zu betrachten. Der Yppenplatz ist ein sonderbarerer Platz in Ottakring, der erst dieses Jahr meine Aufmerksamkeit geweckt hat. Tatsächlich fasziniert dieser Ort viele Menschen, grad hab ich im Internet eine Masterarbeit über den Yppenplatz gefunden, und Bernd Höfer hat ein recht flott zu lesendes, wenn auch etwas selbstbelobpudelndes Buch über die Menschen des Yppenplatzes und vor allem der Bewohner des Hauses Payergasse 12 geschrieben; das Buch hat mir der Bernd übrigens selbst ans Herz gelegt, ich habe eines Morgens ein paar Stunden im CAY gesessen und an meinen Erzählprojekten gebastelt und geschrieben – der weißhaarige Herr saß die ganze Zeit am Nebentisch, er zahlte irgendwann und sagte dann im vorbeigehen zu mir: „Ich habe auch viel geschrieben; wenn du willst, kannst du ja mein Buch mal lesen.“ Hab ich gemacht.

Was wollte ich erzählen? Ach ja, Samstag ist Markt auf dem Yppenplatz, dann erweitert sich der Brunnenmarkt, der sonst am Yppenplatz endet, und entfaltet ebendort seine Buden und Stände mit allerlei regionalen und internationalen Produkten. Unter anderem auch ein Standl mit Bier aus Gaming an der Eisenstrasse, dem Erzbräu. Das hab ich Doro für Total Verkorkt! mitgebracht. Schaut:

10 Total Verkorkt! Boltens Ur-Alt

by schatten.licht.toene

Wikipedia schreibt:

„Romeo und Julia (englisch Romeo and Juliet) ist der Titel einer Tragödie von William Shakespeare. Sie schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören und unter unglücklichen Umständen durch Selbstmord zu Tode kommen. Die Handlung des Stückes umfasst einen Zeitraum von fünf Tagen und spielt zur Sommerzeit in der norditalienischen Stadt Verona. Das Werk entstand vermutlich in den Jahren 1594–96. Es erschien erstmals 1597 im Druck. Shakespeares Hauptquelle war Arthur Brookes The Tragicall Historye of Romeus and Iuliet aus dem Jahre 1562.

Romeo und Julia gelten als das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur. Der Stoff ist in vielen Varianten musikalisch und literarisch verarbeitet worden, es gibt zahlreiche Verfilmungen, und auf der Bühne genießt das Werk seit seiner Entstehung eine ungebrochene Popularität.“

09 Total Verkorkt! Antonius Hell

by schatten.licht.toene

Beim heiligen Schlamper-Toni:
Da hab ich doch noch eine Folge von Total Verkorkt! auf meinem Schreibtisch gefunden.

Da, guckt:

Fundstück: Backmischung

by schatten.licht.toene

In der Überraschungskiste der vergangenen Woche haben wir eine Backmischung für Kuchen gefunden. Nun ist es für mich normalerweise kein allzu großes Problem, selbst die Zutaten für einen Kuchen zusammen zu stellen, aber da die Backmischung nun mal da war, haben wir sie auch verwendet. Ausserdem wollte Caro unbedingt Kuchen backen:

 

Mein Herbarium zum KrautPäd 2016/17

by schatten.licht.toene

Seit einigen Jahren habe ich schon damit geliebäugelt, den Kräuterpädagogen-Lehrgang im Kloster Neustift zu machen; dieses Jahr hat sich die Gelegenheit dazu endlich ergeben. Unter anderem wurde uns die Aufgabe gestellt, ein eigenes, ganz persönlich gestaltetes Herbarium anzulegen. Sechzig Pflanzen sollen während des Lehrgangs gesammelt, gepresst, beschriftet und archiviert werden, mindestens dreißig Pflanzen müssen mit ausführlichen Detailinformationen versehen werden. Es gibt noch viel zu tun.

Seerosen, Total Verkorkt!, Schmutzwäsche und anderes …

by schatten.licht.toene

Grade sehe ich: Ich bin ein miserabler Blogger.

Mein letzter Post, der von einer Handvoll Holzwolle handelte, steht seit zwei Monaten ganz oben auf meinem Blog. Der vorletzte Beitrag ist vom 5. Februar. Das ist lang her.

Dabei ist es nicht einmal so, dass in den vergangenen fünf Monaten zuwenig geschehen wäre, das ich hätte verbloggen können. Ich habe, nur zum Beispiel, mit meinem Sohn Seerosen gefaltet; das Ergebnis könnt ihr in diesem Stop-Motion-Video bestaunen:

Und ich war mit Total Verkorkt! in St. Martin in Passeier, wo wir im Brauhotel Martinerhof gut gegessen haben. Allerdings war das schon im Dezember des Jahres 2015. Diese Bierverkostung ist also schon einige Zeit her und das Video lag rund drei Monate komplett zerstückelt auf der Festplatte meines Laptops. Weil es aber die Nummer Fünf auf unserer Bierbrauhaustour Südtirol ist, darf ich diese Folge nicht einfach unter den Teppich kehren:

Ansonsten war ich von Februar bis Mai durchaus auf Reisen nach Wien und Osttirol, ins Vinschgau, Pustertal, Eisacktal, Allgäu, war durchaus als Erzähler und Kleinkünstler unterwegs, wurde interviewt und portraitiert, habe gefühlt tausend Leute kennengelernt oder wiedergetroffen und habe, zu guter Letzt, die praktische Leitung unseres Familienhaushalts übernommen; die heimische Unordnung und die Berge ungewaschener Wäsche stehen ab jetzt also in meiner Schuld und meine Gefährtin ist als neue Hauptverdienerin des Familieneinkommens fein raus.

Das Ergebnis dieser drei Monate sind bunt-chaotische, teilweise oder auch flächendeckend etwas erschöpfende Erfahrungen, die ich in den folgenden Monaten in neue Taten und Projekte verwandeln werde.

Und vielleicht habe ich dann sogar noch die Zeit, diese dann hier zu verbloggen :0)

Erzählkunst, Tanz und Schorba Libya

by schatten.licht.toene

Am 15. Januar 2016 wurde im Jukas zum dritten Male Wundersames erzählt, Fliegendes getanzt und Buntes gekocht. Und während Leni uns allen Geschichten von der Liebe, von Speis und Trank erzählte und Marialuise die Gäste umtanzte, kochte ich in meinen Tajinetöpfen afrikanisch gewürzte Gemüseeintöpfe.

Dieses Jahr gab es nicht nur die Gemüsetajine, sondern auch Schorba Libya, eine Art Gulaschsuppe und libysches Nationalgericht. Die Gewürzmischung dieses Eintopfes würzt viele deftige Linsen- oder Bohneneintöpfe mit Rindfleisch.

Gewürzmischung für Schorba Libya und andere Eintöpfe:

  • 0,5 TL Koriander
  • 1,5 TL gemahlenes Kurkuma
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 2 EL Salz
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Safranfäden
  • 1 bis 2 Zimtstangen

im Mörser fein mahlen. Mit fein gehackten Petersilien- und Sellerieblättern zum Eintopf geben und eine halbe, dreiviertel Stunde mitkochen.

Lybisches Gulschsuppengewürz

07 Total Verkorkt! Wiener Biereinkäufe

by schatten.licht.toene

Ich war in Wien:

Märchennacht bekochen: im 19. Bezirk.

In der Märchenakademie einen Lerngang mitmachen, Erzähl-Projekte erarbeiten, Mittagessen, auf dem Brunnenmarkt einkaufen: im 16. Bezirk.

Einen Insidererzählsalon, mit Gastmusiker, gestalten: im 11. Bezirk.

Auto parken und frühstücken, Morgenspaziergang machen: im 18. Bezirk.

Einkaufen: im 7. und 1. Bezirk.

Museum besuchen: im 14. Bezirk.

Mit zwei Erzählerinnen eine Stadtbesichtigung  machen: 15., 6. und 5. Bezirk.

Im 1. Bezirk spontan eine Küchen-Erzählnacht veranstalten.

Strassen– und U-Bahn fahren: Querfeldein durch ganz Wien.

Was man in Wien halt so macht.

Ach ja, fast vergessen: für meine Gefährtin Bier mitbringen: Ottakringer Hell und Golser Barriquator:

06 Total Verkorkt! Falkenstein Hell

by schatten.licht.toene

Es ist schon ein paar Wochen her, da fuhren wir, Dorothee und ich, nach Süddeutschland, in das Allgäu. Dort, in Ausnang, lebt Jochen Walter von Ali Baba Tajine, der jene Tajinekochtöpfe aus Marokko importiert, welche auch meine Küche zieren. Und weil ich auf meinen Erzählreisen alleweil ein paar Tajinetöpfe dabei habe, damit ich darin für die Menschen, die ich besuche, kochen kann, fahre ich jedes Jahr nach Ausnang und stocke meinen Tajinevorrat auf; denn oft verbleibt auf meinen Reisen der ein oder andere Topf in den Küchen meiner Gastgeber…

Und da wir nun schon mal im Allgäu waren, hat Dorothee sich eine der vielen Gasthausbrauereien herausgepickt, die uns ein gutes Mittagsmahl sowie hausgebrautes Bier versprachen. So kehrten wir zum Mittagessen im Braugasthof Falkenstein in Pfronten bei Füssen ein. Das Essen dort war übrigens gewaltig gut und der Service flott und unterhaltsam; wir waren ganz begeistert, und das kommt nicht oft vor. Wenn ihr mal im Raum Füssen seid und Hunger habt, dann kehrt unbedingt im Falkenstein ein, es lohnt sich.

Von jeder Biersorte hat Dorothee uns eine Flasche einpacken lassen, und das Falkenstein Hell hat sie für euch verkostet:

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StadtLandfrau

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt. Aber vielen bleibt es erspart. (Goethe)